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Welche Faktoren machen ein möglichst optimales Foto aus?

Photoshop News - Sa, 24/03/2018 - 18:05

Heutzutage ist nahezu jeder im Besitz eines Smartphones und verfügt somit auch über eine (inzwischen) relativ gute Kamera. Dennoch sind viele enttäuscht von ihren Fotos und Schnappschüssen, wenn sie diese mit dem Look professioneller Bilder vergleichen. Doch ein optimales Foto zu schießen ist bei Weitem kein Hexenwerk, wenn man ein paar Dinge im Hinterkopf behält. Was sollte man also beachten, bevor man auf den Auslöser drückt?

Auch als Laie kann man recht zuverlässig beurteilen, ob ein Foto professionell aufgenommen wurde oder eben nicht. Zwar kann nicht immer benannt werden, was genau es ist, was ein Foto gut oder schlecht erscheinen lässt, meist sind es aber wiederkehrende Muster in nahezu allen Bereichen der Fotografie. Da das Thema äußerst komplex ist, sollen hier einmal die grundlegenden Faktoren erläutert werden.

Faktor 1: Die (getroffene) Schärfe

Wenn man ein Foto betrachtet, nimmt man zunächst einmal die Schärfe, genauer gesagt die getroffene Schärfe wahr. Diese wird bei Porträts meist auf die Augen gelegt. Zusätzlich kann man die Schärfe natürlich in der Nachbearbeitung korrigieren oder verstärken. Wichtig für Bilder mit optimaler Schärfe sind einerseits der Fokus, andererseits auch eine ruhige Hand des Fotografen. Verwackelte Bilder führen schnell zu einer verminderten Schärfe.

Faktor 2: Tiefenunschärfe

Wo Schärfe ist, sollte auch Unschärfe sein. Gerade bei Fotos in Hochglanzmagazinen wird der Tiefenunschärfe eine besondere Bedeutung beigemessen. Hierbei handelt es sich jedoch nicht schlicht um einen unscharfen Hintergrund. Bei der Tiefenunschärfe werden Bereiche, welchen weniger Aufmerksamkeit zukommen soll, bewusst unscharf gemacht und lenken den Blick somit auf das für den Fotografen Wesentliche. Zudem kann man mit der Tiefenunschärfe die räumliche Tiefe des Bildes verstärken.

Faktor 3: Licht und Schatten

Auch wichtig bei der Erstellung von professionellen Bildern ist das richtige Einfangen von Licht und Schatten. Das Zusammenspiel dieser zwei Faktoren ist im Freien selbstverständlich stark von der Tageszeit abhängig. Hilfsmittel wie Reflektoren und Blitze können hier unterstützend eingesetzt werden. Es gibt hartes und weiches Licht, am besten macht sich weiches Licht auf professionellen Fotos. Natürlich kann man hier auch die Nachbearbeitung bemühen.

Auch eine Option: Beauftragung professioneller Fotostudios

Selbstverständlich ist auch das Fotografieren etwas, was mit zunehmender Übung und Erfahrung besser wird. Auch wenn man das Theoretische über das optimale Foto kennt, gilt es diese Theorie in die Praxis zu übertragen. Ohne den notwendigen Erfahrungsschatz wird es schwierig professionelle Bilder zu schießen. Wer wirklich hochwertige Bilder benötigt sollte, sofern er diese nicht selber herstellen kann, auf die Dienste eines professionellen Fotografen oder Fotostudios zurückgreifen.

Moderne Studios wie etwa das ADCADA Fotostudio (Infos dazu hier: adcada-fotostudio.de) bieten zahlreiche Tools wie etwa Greenscreens und professionelles Fotoequipment, um auch wirklich das Beste aus jedem Bild herauszuholen.

Um sich und seine Fotoqualitäten zu verbessern, sollte man vor allem seinen eigenen fotografischen Blick schulen. Auch das Finden von Bildideen gehört hier dazu. Im Laufe der Zeit verändern sich Trends auch in der Fotografie. Es ist hilfreich die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Profifotografie zu verfolgen, um hier immer auf dem neusten Stand zu sein.

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Photoshop-Apps für besondere Bilder und Fotos

Photoshop News - Fr, 16/03/2018 - 11:24

Seitdem Handys und Tablets immer bessere Kameras mitbringen, sind wir kaum mehr auf die größere Kompaktkamera angewiesen. Zumindest Schnappschüsse können überall entstehen. Manchmal ist das Motiv so schön, dass wir diese korrigieren und verbessern wollen, um aus dem besonderen Motiv eine brauchbare Aufnahme entstehen zu lassen. Dazu eignen sich Photoshop Apps besonders gut.

Adobe Photoshop Express

Adobe Photoshop Express ist der mobile Ableger des großen Bruders Photoshop von Adobe. Vorteile dieser App sind, dass auf die originalen Photoshop-Algorithmen zurückgegriffen wird und die App auch für Windows-Nutzer bereit steht. Ein Nachteil liegt darin, dass eine Anmeldung via Adobe- oder Facebook-Konto verlangt wird und die Anwendung für Android-User eingeschränkt ist.

Pixlr Mobile

Pixar Mobile ist von Autodesk entwickelt worden und steht Benutzern von iOS sowie Android offen. Die Besonderheit dieser App zur Bildbearbeitung liegt in der schier unermesslichen Auswahlmöglichkeit von Effekten, Filtern und Objekten. Weiterhin zeichnet sich Pixlr Mobile durch eine hohe Nutzerfreundlichkeit in allen Schritten vom Import der Bilder bis zum Export aus. Größter Nachteil der App ist jedoch, dass sich einmal platzierte Objekte nachträglich nicht mehr umpositionieren lassen.

Snapseed

Snapseed kam im Jahr 2011 auf den Markt und ist praktisch die Photoshop App aus dem Hause Googles. Genutzt werden kann diese App von Nutzern der Betriebssysteme iOS und Android. Das positive dieser Anwendung ist, dass die Bearbeitung von RAW-Dateien möglich ist und sich Projekte inklusive aller Bearbeitungsschritte speichern lassen. Allerdings ist ein Nachteil die etwas unpraktische Gestaltung der App: So sind teilweise die Icons zur Bearbeitung der Bilder zu klein geraten.

Fazit und Weiterführendes

Wie gezeigt wurde, existieren mittlerweile hervorragende Apps, mit denen auch ungeübte Hobbyphotographen ausgezeichnete Bilder und Effekte erzielen können.

1&1 liefert hierzu im hauseigenen Digital Guide nützliche Tipps und Tricks, die gerade für den Start sehr gute Informationen liefern. Nachdem bereits verschiedene Photoshop Apps vorgestellt worden sind, stellt sich natürlich die Frage, mit welchem Gerät entsprechende Bilder am besten bearbeitet werden können. Derzeit dürfte das bald  erscheinende Samsung Galaxy S9 die erste Wahl für mobile Hobbyfotografen sein – auch wenn es natürlich mit einem stolzen Preis kommt.

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Photoshop-Tutorial: So gestaltest du Roll-up Banner für den Druck

Photoshop News - Mo, 26/02/2018 - 22:33

Roll-up Banner haben ein extremes Format. Sie sind oft nur ca. 80 cm breit, aber bis zu 200 cm hoch. Dieses Längsformat möchte kreativ gefüllt werden. Wir zeigen Tricks und geben Beispiele.

Schritt #1: Dokument anlegen

Die Website einer Druckerei gibt alle Informationen zur Größe, Beschnitt und Auflösung vor. Auch das Farbprofil wird benannt. Praktisch sind Vorlagen, etwa im PDF- oder InDesign-Format wie sie etwa auch von helloprint.de angeboten werden. Damit die generelle Gestaltung nicht auf ein Design eingeschränkt ist, stelle ich im folgenden Ablauf gleich drei Varianten vor.

Schritt #2: Fotomaterial einfügen

Um die doch recht lang gezogene Fläche in verschiedene Bereiche aufzuteilen, kommt jeweils ein großes Foto zum Einsatz. Dieses kann recht unterschiedlich positioniert werden. Im ersten Beispiel wurde mit dem Rechteck-Werkzeug eine Form aufgezogen, die über Bearbeiten > Transformieren > Neigen verschoben wurde.

Das Bild wird darüber eingefügt und über Ebene > Schnittmaske erstellen an die Form angepasst. Im zweiten Beispiel liegt das Foto einfach oben an und im dritten Beispiel für sich stehend als unbunte Variante in der Mitte.

 

Schritt #3: Grafische Elemente

Es folgen einige grafische Elemente, um die Fotos weiter einzuarbeiten. So wurde im ersten Beispiel der Winkel des Fotos verwendet, um in einem Rotton Linien einzufügen. Die untere Hälfte wurde mit einem Grauton gefüllt. Im zweiten Beispiel wurde das Zeichenstift-Werkzeug genutzt, wobei Form in der Optionsleiste ausgewählt war.

So konnte die größere grüne Fläche einmal mit einer Deckkraft von 100% eingefügt werden und als Dreieck mit stark reduzierter Deckkraft. Beim dritten Beispiel stützen die zwei gelben Balken die Aufnahme in der Mitte.

Schritt #4: Inhalte einfügen

Jetzt fehlt nur noch der Text, Logos und Überschriften. Die Farben des Roll-ups ergeben sich oft aus den genutzten Unternehmensfarben. Die Logos werden einfach passend positioniert. Besonders bei den Überschriften lohnt das Spiel mit verschiedenen Farben und Schnitten der Schriftart. Auch Illustrationen oder ergänzende Elemente werten das Ergebnis auf.

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Tutorial: Flächen aufteilen zur Gestaltung eines Business-Flyers

Photoshop News - Mo, 19/02/2018 - 18:57

Es ist oft nicht leicht, die Fläche eines Flyers mit Inhalten so zu füllen, dass er die nötige Aufmerksamkeit erzeugt. Ein Trick ist die Aufteilung der großen Fläche in kleinere Bereiche.

Schritt #1: Große Formen

Um ein Dreieck einzuzeichnen, aktivierst du das Zeichenstift-Werkzeug und in der Optionsleiste Form bei Werkzeugmodus, statt Pixel oder Pfad. Klicke die drei Ecken im gewünschten Format im Dokument an. Photoshop erstellt automatisch eine Form auf eigener Ebene. Bei meinem zweiten Beispiel reicht das Rechteck-Werkzeug zum Erstellen aus.

Schritt #2: Fotomaterial

Unterhalb dieser großen Flächen wird ein Foto eingefügt. Damit dieses nicht mit den Farben der weiteren Elemente konkurriert, habe ich es Schwarzweiß umgesetzt, über Bild > Korrekturen > Schwarzweiß. Über die Farbtonung kann da eine leichte Tönung umgesetzt werden, was ich bei dem weiteren Beispiel mit einem Blauton probiert habe.

Schritt #3: Weitere grafische Elemente

Um die großen Flächen weiter aufzuteilen habe ich weitere Elemente eingefügt. Im ersten Beispiel zwei schwarze Rechtecke, einmal ober- und einmal unterhalb des gelben Dreiecks. Bei dem zweiten Beispiel sind es zwei Kreise, die prominent in der Mitte stehen. Damit sorgen wir auch für Abschnitte, die im nächsten Schritt mit Text oder auch einem Logo gefüllt werden.

Schritt #4: Inhalte einfügen

Mit dem Text-Werkzeug werden die Inhalte geschrieben. Dabei können verschiedenste Schnitte, Größen und Laufweiten der Schriftart für Abwechslung sorgen. Über Fenster > Zeichen können die Fonts noch weiter angepasst werden. Klicke in das Bild, um eine Überschrift zu schreiben oder ziehe ein größeres Textfeld auf für einen längeren Text. Wer sich über die Inhalte noch nicht im Klaren ist kann über Schrift > Platzhaltertext im Menü den berühmten „Lorem Ipsum“-Text temporär nutzen.

Fazit

Die Farben sind oft gesetzt bei einem Businessflyer, dank den Unternehmensfarben. Damit können dann die größeren Felder gebildet werden. Es folgt die Unterteilung in kleinere Abschnitte, die auch schon als Grundlage für den Text, dem Logo oder kleineren Fotos dienen. So ist es für den Gestalter leichter, vom leeren Dokument weg zu arbeiten, um schnell zu einem sehenswerten Ergebnis zu gelangen.

Für den Druck empfehle ich viaprinto, die über ein selbsterklärendes Interface die Kalkulation der Drucksache stark erleichtern. So Führt ein Assistent durch die einzelnen Punkte und erklärt diese gleichzeitig. Nach der Auswahl des Formats werden noch die Farben und die Papierstärke festgelegt, dann die Auflage beziffert. Auch eine Veredelung, etwa mit einer Folienkaschierung, wäre da möglich. Der letzte Schritt vor der Bezahlung ist dann der Upload und die Vorschau. So kommt auch der fortgeschrittene Anwender schnell zum Ziel.

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Bildmaterial für die Website optimieren

Photoshop News - Fr, 09/02/2018 - 18:26

Das Internet lebt von seinen zahlreichen Webseiten und deren Inhalt. Beim Erstellen einer Homepage sind jedoch zahlreiche Dinge zu beachten, so etwa auch der bewusste Einsatz von Fotos.

Man könnte der Meinung sein das es reicht, eine Webseite mit ein paar Texte und Bilder zu füllen und schon wird die Seite stark besucht. Dem ist leider nicht so. Denn gerade in der Flut der Angeboten sollte man sich auf besondere Weise hervorheben, um auch wirklich wahrgenommen zu werden.

So wichtig sind gute Aufnahmen

Sehen wir uns nur einmal Facebook an: es ist bekannt, dass Posts auf Facebook eine deutlich größerer Reichweite haben, wenn sie mit einem Bild versehen sind. Einfache Posts mit reinem Text erhalten nicht nur weniger Likes, sondern werden seltener angezeigt. Ebenso verhält es sich auf einer Webseite. Denn diese lebt nur, wenn auch aussagekräftige Fotos vorhanden sind.

Die Wirkung von Fotos

Bilder zu bearbeiten ist nicht jedermanns Sache. Doch gerade diese sind für eine Webseite ein wichtiger Bestandteil. Zum einen, weil gute Bilder Professionalität zeigen und zum anderen, weil sie so einen bleibenden Eindruck hinterlassen oder gar emotional bewegen. Doch auch Google spielt dabei eine große Rolle. Sind die Bilder mit dem richtigen Namen, also dem gewünschten Keyword versehen, kann auch über das Bild die Webseite gefunden werden.

Außerdem sind Bilder auch ein Mittel zum Zweck, da sie einen Text entsprechend auflockern können. Kein User möchte eine Textwand vor sich sehen, die nicht nur schwer zu lesen ist, sondern auch noch total langweilig wirkt. Bilder lockern kurze wie auch lange Texte und natürlich das Webdesign auf und bereichern die eigene Homepage. Daher sollte jeder Artikel, der auf die Homepage eingestellt wird mit dazugehörigen Bildern versehen werden.

Bildbearbeitung ist einfach

Im Internet gibt es mittlerweile zahlreiche Programme, mit denen Bilder leicht bearbeitet werden können. Zu diesen gehören nicht nur professionelle Programme, wie etwa Photoshop, sondern auch kostenlose und einfach Programme, die für Einsteiger optimal sind. Nachdem die ersten Bilder bearbeitet wurden wird man jedoch schnell feststellen, dass einige Features fehlen, die die Bearbeitung erleichtern.

Ein gutes Tool ist beispielsweise das Express Tool von Photoshop selbst, welches für Einsteiger ebenso ideal ist, wie auch für Fortgeschrittene. Mit diesem Tool können die Bilder richtig in Szene gesetzt werden, es können zudem verschiedene Belichtungen eingestellt, Highlights gesetzt werden und vieles mehr.

Hier kann sich jeder an seinen Bildern versuchen und die unterschiedlichsten Einstellungen vornehmen. Hilfreich sind bei den ersten Versuchen vor allem Tutorials, die alles genau erklären. Dabei ist selbstverständlich immer darauf zu achten, dass die Natürlichkeit der Bilder nicht verloren geht. Wer sich bei den ersten Einsätzen der Bildbearbeitung unsicher ist, sollte vielleicht einfach seinen Partner oder Freunde fragen, die das Bild beurteilen können.

Fazit: Mehr als nur zum Anschauen Bilder haben also viele Aufgaben. Sie lockern Texte auf, erwecken eine Website zum Leben und helfen dabei, im Internet gefunden zu werden.

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Das perfekte Foto: Den Fokus auf alternative Bearbeitungsprogramme richten

Photoshop News - Do, 08/02/2018 - 11:28

Wer den Blick für das ideale Motiv und den richtigen Augenblick für das Foto hat, kann sich schon einmal über das bekanntlich gute Auge für das Fotografieren freuen. Gelingt es demjenigen nun auch noch, diesen Moment mit der Kamera perfekt einzufangen, umso schöner ist das Ergebnis.

Oder doch etwa nicht? Selbst wenn man sich ziemlich sicher ist, dass die Kameraeinstellungen passen, das Objekt der Begierde in perfekter Pose steht, der Lichteinfall ideal ist und so keinerlei störende Licht- oder Schatteneinflüsse die Qualität des Bildes stören könnten, heißt das noch lange nicht, dass sich das Ergebnis dieser Abstimmung exakt im Bild widerspiegelt.

Meistens geschieht genau das Gegenteil: Kaum schaut man sich zu Hause die Ausbeute mit großer Erwartung an, wird man enttäuscht. Das Foto ist unscharf, verwackelt, Kleinigkeiten und Gegenstände, die sich im Bildhintergrund verbergen, stören das Gesamtbild komplett. Und der Ausdruck, die besondere Atmosphäre, all das, was man eigentlich mit dieser einzigen Aufnahme bezwecken wollte, ist dahin. Das Foto ist eher durchschnittlich bis nichtssagend und landet schnell im Papierkorb. Es sei denn, man verfügt über ein gutes und professionelles Bildbearbeitungsprogramm und das muss nicht immer Photoshop sein.

Etwas Nachbearbeitung kann nie schaden

Mit einer guten Bearbeitungssoftware lässt sich so einiges retten und wiederherstellen oder auch verfeinern und optimieren. Noch recht frisch am Markt ist das Bearbeitungsprogramm Movavi PhotoEditor 5.

Auch damit lässt sich einiges zaubern und professionell retuschieren und überarbeiten. Gestochen scharfe Fotos, klar definierte Farben mit schöner Sättigung, ohne störende Elemente im Hintergrund sind das Ziel. Auf www.movavi.de erfährt man mehr über dieses neue Bearbeitungsprogramm und alle hilfreichen Infos dazu.

Hintergründe separat beleuchten

Schnell ist der Auslöser gedrückt, um den scheinbar perfekten Augenblick abzulichten. Und schnell ist dieser eine Moment auch schon vorbei. Das Motiv ist entweder in einer anderen Position, oder die Situation lässt sich gänzlich nicht mehr herstellen. Werden diese Fotos dann zu Hause ausgewertet, so ist die zweite Chance für das Foto einzig die Bildbearbeitung. Besonders bei Tieraufnahmen ist das ein Thema, da Tiere sich willkürlich bewegen und praktisch jede Sekunde ein neues Bild entsteht.

Bei der Auswertung der Fotos wird dann oft erst deutlich, dass sich etwas im Hintergrund des Bildes zeigt, von dem man vorher schlichtweg nichts sah. Bei der modernen Produktfotografie zu Werbezwecken beispielsweise hat man es da etwas einfacher.

Ohne Bildbearbeitung ist man schnell aufgeschmissen und ärgert sich über die schlechte Fotoqualität und das mangelnde Erkennen der Störfaktoren im Hintergrund. Da steht dann plötzlich ein Strommast, rechts neben dem Bild ein kleiner, roter Eimer, oder eine Einzäunung mit weißem Band einer Pferdeweide, die sich schließlich wie ein störender Faden durch das gesamte Bild im Hintergrund zieht und den magischen Moment der Aufnahme zunichtemacht. Mit Bildbearbeitungsprogrammen ist das schnell optimiert und am Ende hat man dann doch noch das perfekte Foto im Kasten.

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Buch-Tipp: Sketchnotes kann jeder

Photoshop News - Fr, 02/02/2018 - 08:33

Sketchnotes kann jeder – Visuelle Notizen leicht gemacht von Ines Schaffranek begleitet dich vom ersten Strich bis zur eigenen Sketchnote.

Hier startet das Buch mit einer Übersicht, wie eine Sketchnote entstehen kann. Dazu gibt es eine kleine Werkzeugkunde, die Option Sketchnotes zu digitalisieren oder auch gleich mit dem Tablet digital umzusetzen.

Dann geht es auch schon an die Methoden für eigene Bildideen, die mit Titeln wie Fusion, Plus, Masse, Gegenteil, XXL, Etikett und Personifikation sehr neugierig machen. Mit Abstrakte Infos visualisieren und Häufig vorkommende Konzepte werden diese Grundlagen verfestigt.

Es folgen die Elemente einer Sketchnote: Container, Linien, Pfeile, Gliederungspunkte, Menschen zeichnen, Schrift, Farbe und Schatten.

Ist das geschafft, so geht es an die Live-Situation: Sketchnoting einüben. Also einen Vortrag richtig hören, die Struktur einer Sketchnote und etwa auch Sketchnotes übersichtlich gestalten.

Der eigene Stil kann sich erst durch Üben und über einen längeren Zeitraum entwickeln, was im Kapitel Mit jeder Sketchnote besser werden beschrieben wird.

Den Abschluss macht das Kapitel Sketchnotes im Arbeitseinsatz, mit Graphic Thinking, Markenbildung, Entscheidungsfindung und Ideenfindung.

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5 Tipps, um im Kreativbusiness erfolgreich zu werden

Photoshop News - Mo, 08/01/2018 - 11:11

Ob als Fotograf, Webdesigner oder in einem der anderen kreativen Berufe: wer sich selbstständig macht, sollte einige Regeln beachten, um sich eine solide Grundlage zu schaffen. Nur so gelingt der Aufbau und vor allem das Durchhalten über die ersten 5 Jahre.

Manche sagen, dass man es erst nach 5 Jahren (andere erst nach 10 Jahren) wirklich als Selbstständiger geschafft hat. Das erste Jahr des Aufbaus ist noch spannend, doch irgendwann sind die leichten Kunden aus dem Umfeld abgegrast, größere Probleme tauchen auf, dass Business ändert sich fortlaufend und es wird schwieriger, neue Kunden zu gewinnen oder alte zu halten. Umso wichtiger ist eine grundsolide Basis zum Start, die dein Business über alle Schwierigkeiten trägt. Hier meine persönlichen Tipps zum Start, um im Kreativbusiness erfolgreich zu werden und zu bleiben.

Tipp #1: Erstelle einen Businessplan

Im Businessplan werden alle Daten deines Unternehmens zusammen gefasst. Welche Qualifikationen bringst du mit, was ist deine Geschäftsidee (alles über deine Dienstleistungen und Produkte), wie ist der Markt beschaffen (wer sind deine Kunden, was macht diese aus, hast du Referenzkunden, welche Bedürfnisse hat deine Zielgruppe), alles zum Wettbewerb (direkte Konkurrenz in der Umgebung, indirekte Konkurrenz, welche Honorare werden verlangt, welche Marketingmaßnahmen umgesetzt, was kannst du anders und besser machen), alles zu deiner Marketingstrategie (Angebote, Preisstrategie, Vertrieb, Werbung) und alles weitere zur Organisation, Mitarbeiter und zur Rechtsform.

Wie solch ein Businessplan professionell umgesetzt wird, liest du auf existenzgruender.de.

Tipp #2: Schwerpunkt auf deinem Finanzplan

Dieser gehört auch in den Businessplan, ich möchte aber die Wichtigkeit des Geldflusses unterstreichen. Stockt dieser und du machst dir mehr Sorgen darüber, wie du deine privaten Rechnungen begleichen kannst, statt Spaß an deinem Job zu haben, so kommst du schnell ans Ende. Werbung ist kaum mehr möglich, der Stress verhindert ruhiges Arbeiten.

Schreibe dir alle privaten Kosten sowie die Kosten deines Unternehmens auf. Denke an alle Versicherungen, Steuern und einen Puffer zur Sicherheit, falls mal einige Monate nichts geht (du möchtest Hochzeitsfotograf werden? Was machst du im Winter?). Es ist übrigens nicht der schlechteste Tipp, sich nebenberuflich selbstständig zu machen, um diese neue Welt zu entdecken, trotzdem aber zu wissen, woher das Geld regelmäßig kommt…

Tipp #3:  Erfahrungen sammeln

Du möchtest dich in einem Umfeld bewegen, in dem andere sehr professionell agieren. Auf dieses Level musst du erst einmal kommen. Besuche Kurse und Workshops (oft eine große Investition, deshalb achte darauf, ob der Dozent viele Jahre erfolgreich in dem Bereich gearbeitet hat, den er nun lehrt).

Finde deinen Mentor. Ein Mentor sollte jemand sein, der eine erfolgreiche Karriere hinter sich hat, dessen Arbeit du bewunderst und der leidenschaftlich an dem interessiert ist, was er tut. Dabei geht es nicht zwingend um einen persönlichen Kontakt, sondern vielmehr um die Vorbildfunktion.


Alex Oakenman/shutterstock.com

Tipp #4: Du bist ein Verkäufer

Viele Kreative halten sich eher für Künstler und handeln auch so, dabei muss bei einem Selbstständigen der Vertriebler genauso im Herzen sein. Du musst dich und deine Dienstleistungen und Produkte verkaufen können. Dein Kunde und Entscheider kann dir auf kreativer Ebene nicht das Wasser reichen, doch als Unternehmen und Verkäufer ist er dir überlegen.

Er wird dir also auf dieser Basis entgegentreten. Als Künstler bist du vielleicht froh, überhaupt bezahlt zu werden, doch als ernst zunehmender Unternehmer, der ein Business aufbaut, das nicht nur dich und deine Familie jetzt, sondern auch die Zeit deiner Rente in Zukunft finanzieren soll, brauchst du Skills als Verkäufer, um zu bestehen.

Tipp #5: Stetige Entwicklung

Das folgende Video zeigt, wie unvorhersehbar die Selbstständigkeit sein kann. Es ist eine stetige Entwicklung, Anpassung und ein lebenslanges Lernen. Du startest mit Produkt A, das sich nicht so recht verkauft, doch statt aufzugeben, entwickelst du Produkt B und es läuft etwas besser. In deinem Businessplan stand sicher viel über Produkt A, dabei war Produkt B die Lösung, die dich zumindest über Wasser hält. Doch erst mit der Dienstleistung C hast du deine Nische entdeckt, die wirklich dein Business trägt.

Zum Start deiner Selbstständigkeit wusstest du nichts von dieser Dienstleistung C, aber es hat sich halt dorthin entwickelt. Wichtig ist es nur, im Business zu bleiben, was immer das auch sein wird. Ein spannender und oft schwieriger Weg, mit einigen Überraschungen.

Extra-Tipp: Die Finanzierungsfrage

So viele Kosten auf einmal zum Start zu tragen, ist eine enorme Belastung, vor allem für Berufseinsteiger. Nicht jeder kann sich es sich leisten, den Einstieg in die Selbständigkeit als Fotograf ohne private Einschnitte zu wagen. Vor allem wenn zu Beginn die Auftragslage die Kosten nicht deckt, drohen harte Monate.

Doch glücklicherweise können auch Freiberufler einen Kredit für den Berufseinstieg beantragen. Voraussetzung ist in der Regel ein Businessplan, den Selbständige ohnehin haben sollten (s.o.). Die Technik kann mit einem Kleinkredit etwa von Vexcash.com bezahlt werden. Somit kann sofort mit der Arbeit begonnen werden. Andernfalls müssen künstlerische Kompromisse gemacht oder teure Leihgebühren für die Ausrüstung in Kauf genommen werden. Werden Kamera und Optiken kreditfinanziert, besitzen Fotografen ein höheres Maß an Flexibilität.

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